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Frauen 1 – 1. Liga


F1 – Wir sind zurück! Aber…

30.04.17 – auf den Tag genau ein Jahr nach dem Abstieg ist uns der sofortige Wiederaufstieg in die 1. Liga gelungen. Doch dieses Jahr in der zweiten Liga hat uns gut getan! Quasi einen Schritt zurück, um zwei vorwärts zu machen. Wir sind als Team zusammen gewachsen und konnten uns spielerisch weiterentwickeln. Die Voraussetzungen wären also sehr gut, um den Aufstiegsflow zu nützen und in der 1. Liga für Furore zu sorgen! Auch die bisherige Vorbereitung würde uns in eine gute Ausgangslage bringen. Denn wir konnten uns mit einem externen Athletiktrainer physisch auf einen Level bringen, der uns in der ersten Liga mithalten lässt.

Wir sind also zurück in der dritthöchsten Spielklasse, aber unser Kader ist leider viel zu klein. Deshalb sind die vorangegangenen Sätze auch im Konjunktiv geschrieben…

Das Kader ist quantitativ nicht 1.-Liga tauglich! Wir starten mit 10 Feldspielerinnen und 1 Torhüterin in die Saison! Bedenkt man, dass keine Spielerin etwas verdient, ist mit Absenzen an Spieltagen zu rechnen und wenn noch Verletzte dazu kommen sollten, wird es sehr eng mit der Anzahl Spielerinnen. Um mich vor schlaflosen Nächten zu schützen, wehre ich mich dagegen, daran zu denken was passiert wenn sich unser Goalie verletzt….

Die bisherigen Testspiele konnten wir mit zwei Siegen gegen den Juniorinnen-Schweizermeister aus Nottwil positiv gestalten. Doch schon hier merkte man, dass es teilweise schwierig ist, wenn Spielerinnen aufgrund fehlender Alternativen auf ihnen ungewohnten Positionen eingesetzt werden müssen. Wenn wir nur mit einer Auswechselspielerin antreten müssen, geht den Mädels irgendwann mal auch der Schnauf aus. Zumindest so, dass das Niveau etwas schwächer wird und sich die Fehler häufen. Gegen Mainz aus der 2. Bundesliga, wurden unsere Limiten deutlich aufgezeigt und jeder Fehler im Angriff mit einem Gegenstoss

bestraft.

Mein Fazit lautet (wie schon letztes Jahr…): Die Frauen laufen nach wie vor «auf dem Zahnrad» und kommen in der Prioritätenliste des Vereins zu weit hinten. Sie erhalten nicht die Wertschätzung, die sie verdient haben. Dazu kommt, dass die Kaderplanung viel zu spät in Angriff genommen wurde… Und dies, obwohl bereits anfangs Jahr eine Liste mit anzufragenden Spielerinnen bereit lag! Unser Präsident hat sich nun der Problematik persönlich angenommen und versucht jetzt noch irgendwelche Spielerinnen aufzutreiben. Doch der jetzige Zeitpunkt ist für dieses Unterfangen nicht mehr ganz so einfach…

Wie auch sonst im Leben nützt Jammern nichts, auch wenn es bei diesem Thema Jahr für Jahr um das Gleiche geht… Es ist wie es ist. Und wir nehmen die Herausforderung, wenn auch zähneknirschend, an. Die Moral bei den Mädels ist (noch) in Takt und alle sind motiviert zu zeigen was in ihnen steckt – und wollen es allen und allem zum Trotz zeigen!

Das F1 ist mental ein fragiles Gebilde. Sollten sich die Frauen zu fest darauf einschiessen, dass wir ein kleines Kader sind, kann die Moral und die Motivation sehr schnell verpuffen und das Gebilde in sich zusammen fallen…. Hoffen wir, dass dies nicht der Fall sein wird und uns ein guter Saisonstart gelingt.

Verdient hätten es die Frauen vom F1 allemal!

Text: Tinu Kälin/Trainer Frauen 1

Neuer Trainer – neue Spieler! Aber…

Als neuer Übungsleiter der ersten Mannschaft war ich verantwortlich für den Start anfangs Juni in die neue Saison 2017/18. Da alles kurzfristig und schnell gehen musste, hiess das Motto «Achtung-fertig-los». 

Die Spieler zeigten von Anfang an eine grosse Bereitschaft und hohe Motivation im Training voll mitzuziehen. Da die letzte Saison lange dauerte und bis zur letzten Minute gekämpft werden musste (bis zum definitiven Ligaerhalt!), ist der Zeitraum für die neue Saisonvorbereitung knapp. Es wird sich zeigen, wie schnell die Spieler sich anpassen und die Anforderungen umsetzen können.

Die Vorbereitung wurde getrübt durch viele Absenzen und Ferientermine. Es nützt jedoch nichts zu lamentieren. Miteinander versuchten wir, das Bestmögliche aus der jetzigen Situation herauszuholen. Sicher ist, dass jeder der anwesenden Spieler aufgrund des fordernden Trainingsprogramms profitieren konnte! Es gab schon bald ein Vorbereitungsspiel (gegen Dagmersellen) über 3 x 30 Minuten. Zum Schluss endete das Spiel mit einem Remis. Aus der Sicht des Trainers war der Auftritt der Spieler ansatzweise erfreulich.

Nach 3 Wochen Ferien starteten wir in die 2 Vorbereitungshälfte, wobei die Trainingsintensität erhöht wurde. Erfreulich dabei, alle Kaderspieler standen zur Verfügung!

Die Vorbereitungsspiele der 2. Phase (gegen Unterstrass, Dagmersellen, Malters und Stans) konnten alle gewonnen werden. Dem ganzen Team brachten diese Siege viel Selbstvertrauen und natürlich die Gewissheit, auf dem richtigen Weg zu sein.

Nicht nur bekam das Team neue Spieler, auch meine Person als Trainer ist neu. Somit ist verständlich, wenn es eine gewisse Zeit braucht, bis die Automatismen in der Mannschaft funktionieren. Bis dahin werden wir weiter seriös und intensiv trainieren, um damit (hoffentlich) bis zum Meisterschaftsbeginn die nötige Wettkampfhärte erarbeitet zu haben. Wir setzen alles daran, damit der Start erfolgreich sein wird und das Team sich im Verlauf der Saison weiterentwickeln kann.

Am Sonntag, 10. September, geht es los mit dem 1. Meisterschaftsspiel gegen TV Herzogenbuchsee. Wir werden alles in die Waagschale werfen um eine vernünftige Leistung abzurufen.

«Stimmt die Leistung, stimmt auch das Resultat».

Text: Heinz Fuhrimann/Trainer Herren 1

Resultate vom Sonntag, 10. September 2017:

1. Liga Frauen: Handball Emmen – HC Malters 24:24

1. Liga Herren:  Handball Emmen – HV Herzogenbuchsee 32:30


Siehe auch www.handball-emmen.ch

Herren 1 – 1. Liga